Sunday, October 5, 2008

DAS AMALGAMPROBLEM - FÜR HOMÖOPATHEN an der Paracelsusschule Augsburg (Fr. 14.11.2008: 19.00-21.30 Uhr sowie Sa. 15.11.2008: 9.00-14.00 Uhr)

DAS AMALGAMPROBLEM - FÜR HOMÖOPATHEN (Fr. 14.11.2008: 19.00-21.30 Uhr sowie Sa. 15.11.2008: 9.00-14.00 Uhr)
Teilnehmergebühr: 110,-€
Paracelsusschule Augsburg (Frau Ruckriegel)
Oberbürgermeister-Dreifuß-Str. 1
86513‎ Augsburg

Obwohl jeder Homöopath das Organon schon komplett gelesen hat (bzw. haben sollte), zeigt die Erfahrung doch, dass gerade der dort gelehrte Umgang mit Vergiftungen von den meisten KollegInnen überlesen wurde bzw. nicht beherrscht wird. Das lässt sich auch und ganz besonders auf die heutzutage weit verbreitete Amalgamvergiftung übertragen - ein toxischer Schwermetallcocktail, der 24 Stunden täglich auf den Menschen einwirkt und sich langsam aber stetig in sämtlichen Körpergeweben speichert -  die Wichtigste aller "erkünstelten" Krankheiten! Ein großer Teil unserer erwachsenen Patienten ist (noch) oder war (früher) mit diesem problematischen Füllstoff versorgt. Bei Kindern muss sogar die (ehemalige) Amalgam-Belastung der Mutter bedacht werden.

1. Teil - Freitagabend:
Dieser Einführungsteil richtet sich ausschließlich an Homöopathen, denn aufgrund ihres umfangreichen Wissens um die (Fein-) Symptomatik von Quecksilber (sowie auch der übrigen Amalgambestandteile) sind sie besser in der Lage, diese Vergiftung zu erkennen als Therapeuten jeder anderen Fachrichtung.
Zunächst wird das Hahnemann'sche (Differential-) Diagnosesystem gemeinsam erarbeitet (Miasmen - Kunstkrankheiten - Uneigentliche Krankheiten - Traumen), das - wie wenig bekannt ist - in mancher Hinsicht über die Homöopathie hinausgeht. Hierauf folgt die Zuordnung der möglichen Therapieformen zu den genannten vier Krankheitsgruppen.
Auch das Wissen um die dynamischen Vorgänge zweier (zur gleichen Zeit einwirkenden) krankmachenden / heilenden Einflüsse wird in diesem Zusammenhang benötigt und aufgefrischt. Denn heutzutage ist es meist mehr als eine einzelne Krankheits-Totalität, die uns unsere Patienten bieten (mehrere Miasmen und Vergiftungen!) - die einengenden Sichtweisen Kent'scher und Vithoulkas'scher Homöopathie (Konstitutionsmittel / Essenzen) sind hierbei eher hinderlich und auch nicht Organon-gemäß.
Abschließend werden explizit diejenigen Stellen aus Hahnemanns Organon besprochen und diskutiert, die dem Thema "Kunstkrankheiten" gewidmet sind, einschließlich eines Seitenblicks auf die weitgehend unbekannten Stellungnahmen seiner fähigsten Zeitgenossen und Nachfolger (v. Bönninghausen, Hering, Burnett) zum Thema Vergiftungen.

Voraussetzungen:
• Grundwissen über Homöopathie
• »Organon« und Repertorium mitbringen.

2. Teil - Samstag:
Dieser Seminarteil ist offen für Therapeuten sämtlicher Fachrichtungen. Vorgestellt wird ein Konzept, das in jahrelanger Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Homöopathen entwickelt wurde und das sich in der Praxis seit langem bewährt hat. Nach einer Einführung in die toxikologischen Grundzusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten bzw. Regeln (akute / chronische Vergiftung - Haber'sche Regel - Mehrfachvergiftung - Giftnachweise innerhalb und außerhalb des Menschen) leiten wir über zur Amalgamvergiftung:
• Aufnahmewege und Speicherung der Amalgambestandteile in den Organismus
• Symptome und typische Krankheiten
• Allergietests (Epikutan, RAST, LTT) contra Verträglichkeitstests (Kinesiologie, EAV etc.)
• Schutzmaßnahmen bei der Sanierung
• Alternativmaterialien und ihre kritische Bewertung (Kunststoffe, Zemente, sog. „Edelmetalle“, Vollkeramiken, Kleber)
• Vergleich und kritische Bewertung verschiedener „Ausleitungsverfahren“ (Möglichkeiten und Risiken):
Chirurgische Kieferdrainage - DMPS / Dimaval - Zink - Selen - Algen - Vitamine - Fasten - energetische Verfahren wie Bioresonanz, Homöopathie, Nosodentherapie
• Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt - Abstimmung des Behandlungsplanes
Seminar-Unterlagen
• Ausführliches Seminarskript
• weiterführende Literatur

Viele Grüße
Heinz Pscheidl - Heilpraktiker
Naturheilpraxis (Homöopathie nach Hahnemann)
amalgam- und umweltbedingte Erkrankungen
Singerstr. 14, 86159 Augsburg
Tel.: 0821-3493788

BITTE NICHT DIE ANTWORTFUNKTION IHRES MAIL-PROGRAMMS VERWENDEN!
Antworten bitte nur an meine T-online E-Mail-Adresse:
homoeopath.pscheidl@t-online.de

Beruflicher Hintergrund:
Jahrgang 1949, Dipl.-Ing. der Elektrotechnik. 1983 lernte ich anlässlich einer Typhuserkrankung in Mexiko die Wirksamkeit der Homöopathie kennen. Daraufhin jahrelange Beschäftigung mit den Grundlagenwerken der Homöopathie. Dreijährige Heilpraktikerausbildung mit Abschluss im März 1990. Praxis seit 1991 in Berlin und Werder, seit 1999 Praxis in Augsburg.
Homöopathischer Werdegang: Dreijährige Ausbildung an der C.v.Bönninghausen-Akademie (G. Risch, Y. Laborde), Fortbildungen u. a. in Bad Boll, bei E. Schwarz, A. Geukens, A. Ortega, S. Creasy, G. Dingler, A. Saine). Durch meinen wichtigsten Lehrer, H. Szeteli, kam ich zurück auf den Begründer der Homöopathie – auf Samuel Hahnemann und dessen Therapiesystem, mit dem Schwerpunkt der Miasmenlehre sowie der Diagnose und Behandlung von Heilungshindernissen – insbesondere durch Vergiftungen (z.B. Amalgam, Umweltbelastungen).
In den 90er Jahren Mitarbeit beim ECCH (European Councel of Classical Homeopathy), zwecks Festlegung von Qualitätskriterien für die (nichtärztlichen) Homöopathieausbildungen in Europa. Übersetzung mehrerer alter englischsprachiger Homöopathiebücher (J.C. Burnett, J.G. Gilchrist) ins Deutsche.
Dozententätigkeit: Seit 1993 Lehrer an der Paracelsusschule und der Chiron-Schule in Berlin, 1994 zusätzlich Dozent in Holland und an der C.v.Bönninghausen-Akademie, seit 2002 an der Augsburger Paracelsusschule.

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