Körperliches und geistiges Training verhindert Ablagerungen im Gehirn.
Regelmäßige körperliche und geistige Betätigung schützt vor den für Alzheimer charakteristischen Eiweißablagerungen im Gehirn. Dies wiesen Neuropathologen und Verhaltensbiologen der Universität Münster im Tierversuch nach.
Die Wissenschaftler zeigten zunächst, dass Mäuse, die in einer Umgebung gehalten werden, in der es viel zu spielen und zu entdecken gibt, ein besseres Gedächtnis haben als Artgenossen, die in einer schlichten Umgebung leben. Untersuchungen an den Gehirnen der Tiere zeigten anschließend, dass die Zahl der für Alzheimer charakteristischen Eiweiß-Plaques außerhalb der Zellen des Gehirns bei den Tieren in den "interessanteren" Käfigen um fast ein Drittel geringer war als in der anderen Gruppe. Zudem waren die einzelnen Plaques nach Angaben der Universität Münster im Schnitt nur halb so groß.
Noch auffälliger war der Unterschied bei entsprechenden Protein-Ablagerungen in den Gefäßwänden: Hier lag der Rückgang bei 60 Prozent. Die Eiweißablagerungen erhöhen die Brüchigkeit der Gefäßwände sowie das Risiko für Hirnblutungen und beeinträchtigen den Sauerstofftransport im Gehirn. Dies verstärkt die für Alzheimer typischen Symptome wie Gedächtnisstörungen oder Orientierungsprobleme.
Regelmäßige körperliche und geistige Betätigung schützt vor den für Alzheimer charakteristischen Eiweißablagerungen im Gehirn. Dies wiesen Neuropathologen und Verhaltensbiologen der Universität Münster im Tierversuch nach.
Die Wissenschaftler zeigten zunächst, dass Mäuse, die in einer Umgebung gehalten werden, in der es viel zu spielen und zu entdecken gibt, ein besseres Gedächtnis haben als Artgenossen, die in einer schlichten Umgebung leben. Untersuchungen an den Gehirnen der Tiere zeigten anschließend, dass die Zahl der für Alzheimer charakteristischen Eiweiß-Plaques außerhalb der Zellen des Gehirns bei den Tieren in den "interessanteren" Käfigen um fast ein Drittel geringer war als in der anderen Gruppe. Zudem waren die einzelnen Plaques nach Angaben der Universität Münster im Schnitt nur halb so groß.
Noch auffälliger war der Unterschied bei entsprechenden Protein-Ablagerungen in den Gefäßwänden: Hier lag der Rückgang bei 60 Prozent. Die Eiweißablagerungen erhöhen die Brüchigkeit der Gefäßwände sowie das Risiko für Hirnblutungen und beeinträchtigen den Sauerstofftransport im Gehirn. Dies verstärkt die für Alzheimer typischen Symptome wie Gedächtnisstörungen oder Orientierungsprobleme.
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